Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Neurodermitis

Links zu Neurodermitis

Deutscher Neurodermitis Bund
www.neurodermitis-bund.de

Bundesverband Neurodermitis
www.neurodermitis.net

Deutsche Haut- und Allergiehilfe
www.dha-neurodermitis.de

Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung
www.neurodermitisschulung.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund
www.daab.de

09. August 2017
Eine gesunde Ernährung ist auch für Menschen mit Hauterkrankungen sehr wichtig. Eine spezielle Diät bei Neurodermits gibt es nicht.
  
07. April 2017
Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basistherapie, also der Pflege der Haut, und Stufentherapie zusammen.
  
22. Dezember 2016
Die Basistherapie bei Neurodermitis besteht aus einer gründlichen Hautpflege, bei der die Haut mehrmals täglich eingecremt werden sollte. Eine immer größere Rolle spielen in der Behandlung auch Immuntherapien.
  
07. Dezember 2016
Leidet ein Kind unter Milchschorf, kann dies ein erster Hinweis auf den Beginn einer Neurodermitis sein. Neurodermitis ist besonders durch den starken Juckreiz gekennzeichnet.
  
17. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Neurodermitis als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
  

Neurodermitis wird auch als atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet und kann abhängig von der Stärke der Ausprägung in drei Stadien eingeteilt werden. Als Symptome erscheinen auf der Haut Rötungen, Schuppungen, Entzündungen, Bläschen und Knoten bis hin zu rissiger Haut. Besonders unangenehm für Neurodermitispatienten ist in der Regel der Juckreiz und häufig auch ein Brennen der Haut. Die Krankheit entsteht, weil die Haut aufgrund verschiedener Ursachen nicht mehr fähig ist, sich vor Umwelteinflüssen zu schützen. In Deutschland sind rund 3,8 Millionen Menschen von Neurodermitis betroffen, Kinder häufiger als Erwachsene. Eine atopische Dermatitis kann zwar nicht geheilt werden, doch gibt es diverse Therapieansätze, die helfen die Lebensqualität der Betroffenen zu bessern.

Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass Neugeborene mit einem hohen Risiko an einer Allergie zu erkranken, geschützt werden können, wenn sie mindestens ein halbes Jahr von der Mutter gestillt werden. Müttern wird zudem angeraten während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes den Kontakt mit Tabakrauch zu meiden. Viele Betroffene erleiden aufgrund ihrer eigenen oder der Erkrankung ihres Kindes psychische Probleme und Stress. Auch hier sollten sich Betroffene dringend Hilfe suchen, da psychischer Stress Neurodermitis auslösen oder verschlimmern kann. Die bei Entzündungen im Rahmen der Neurodermitis oft verschriebenen Kortisonpräparate können durch andere Präparate ersetzt werden, die die Haut schonen.

An der Entstehung von Neurodermitis sind viele Faktoren beteiligt. Die medizinische Forschung ist sich sicher, dass eine genetische Veranlagung, etwa eine Erkrankung der Eltern an Neurodermitis oder anderen Allergien, die Entstehung von Neurodermitis bei Kindern in hohem Maße begünstigt. Neben der Veranlagung können auch bestimmte Umwelteinflüsse auslösende Faktoren sein, sogenannte Triggerfaktoren. Solche Triggerfaktoren für Neurodermitis sind z. B. verschiedene Lebensmittel, Konservierungsstoffe etwa in Kosmetika, Tabakrauch, Dieselabgase, Ozon, Antigene auf der Oberfläche etwa von Haustierhaaren oder dem Kot von Hausstaubmilben. Antigene können von der bereits geschädigten Haut oder über die Atemwege aufgenommen werden und lösen dadurch weitere Reaktionen des Immunsystems aus.