Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

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09. August 2017
Eine gesunde Ernährung ist auch für Menschen mit Hauterkrankungen sehr wichtig. Eine spezielle Diät bei Neurodermits gibt es nicht.
  
07. April 2017
Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basistherapie, also der Pflege der Haut, und Stufentherapie zusammen.
  
22. Dezember 2016
Die Basistherapie bei Neurodermitis besteht aus einer gründlichen Hautpflege, bei der die Haut mehrmals täglich eingecremt werden sollte. Eine immer größere Rolle spielen in der Behandlung auch Immuntherapien.
  
07. Dezember 2016
Leidet ein Kind unter Milchschorf, kann dies ein erster Hinweis auf den Beginn einer Neurodermitis sein. Neurodermitis ist besonders durch den starken Juckreiz gekennzeichnet.
  
17. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Neurodermitis als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
  

An der Entstehung von Neurodermitis sind viele Faktoren beteiligt. Die medizinische Forschung ist sich sicher, dass eine genetische Veranlagung, etwa eine Erkrankung der Eltern an Neurodermitis oder anderen Allergien, die Entstehung von Neurodermitis bei Kindern in hohem Maße begünstigt. Neben der Veranlagung können auch bestimmte Umwelteinflüsse auslösende Faktoren sein, sogenannte Triggerfaktoren. Solche Triggerfaktoren für Neurodermitis sind z. B. verschiedene Lebensmittel, Konservierungsstoffe etwa in Kosmetika, Tabakrauch, Dieselabgase, Ozon, Antigene auf der Oberfläche etwa von Haustierhaaren oder dem Kot von Hausstaubmilben. Antigene können von der bereits geschädigten Haut oder über die Atemwege aufgenommen werden und lösen dadurch weitere Reaktionen des Immunsystems aus.

Therapie Neurodermitis

Die Stillung des Juckreizes, die Pflege der Haut und die Verhinderung allergischer Reaktionen sind die wichtigsten Ansätze bei der Therapie von Neurodermitis. Haben Allergietests nachgewiesen, auf welche Stoffe der Patient allergisch reagiert, so ist er angehalten, den Kontakt mit ihnen zu vermeiden. Bei der Hautpflege haben sich Salben und Cremes mit Harnstoff, auch Urea genannt, bewährt. Auch feuchtigkeitsspendende und rückfettende Cremes sollten bei der Hautpflege eingesetzt werden. Die Reinigung der Haut mit pH-neutralen Produkten ist ebenfalls zu empfehlen. Gegen den Juckreiz können auch feuchte Umschläge helfen. Wichtig ist auch die disziplinierte und tägliche Mitarbeit des Patienten für die Linderung der Symptome.

Diagnose Neurodermitis

Die Diagnose von Neurodermitis beginnt mit der Anamnese, also der Befragung des Patienten durch den behandelnden Arzt. Der Arzt wird fragen, inwieweit Allergien beim Patienten oder in seiner Familie bekannt sind, inwieweit der Patient schädlichen Umwelteinflüssen oder Stress ausgesetzt ist und wie sich der Verlauf der Hautveränderungen darstellt. Da in 80 Prozent aller Diagnosen von Neurodermitis Allergien als auslösende Faktoren, sogenannte Triggerfaktoren, festgestellt werden, wird der Arzt in der Regel Allergietests durchführen, um festzustellen, auf welche Stoffe der Patient allergisch reagiert. Stellt der Arzt im Rahmen einer Blutuntersuchung einen erhöhten Spiegel des Immunglobulins E fest, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Diagnose von Neurodermitis.